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 A little bit of philosophy

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BeitragThema: A little bit of philosophy   Sa Nov 26, 2016 10:06 pm

Philosophie - Was ist das eigentlich?

Im Grunde genommen ist Philosophie die Wissenschaft welche keine ist. Typisch für Philosophie sind die Fragestellungen und die darauf folgende Herangehensweise. Sie Unterscheidet sich grundlegend von den anderen Wissenschaften. Die bekannten Wissenschaften können vieles bestimmen, einige Sachen jedoch nicht, wo dann die Philosophie in Kraft tritt.
Ein (ausnahmsweis) gutes Beispiel von Wikipedia:

> Die Biologie untersucht zwar die Welt des Lebendigen, sie kann aber nicht bestimmen, was das „Wesen“ des Lebendigen ausmacht, ob und wann lebende Organismen getötet werden dürfen oder welche Rechte und Pflichten das menschliche Leben beinhaltet.

> Mit Hilfe von Physik und Mathematik können zwar Naturgesetze ausgedrückt werden, aber die Frage, ob die Natur überhaupt gesetzmäßig aufgebaut ist, kann keine Naturwissenschaft beantworten.

>Die Rechtswissenschaften untersuchen und legen fest, wann etwas im Einklang mit den Gesetzen geschieht; was aber wünschenswerte Inhalte des Gesetzbuches sein sollten, dies übersteigt ihren Rahmen.

> Allgemein erhebt sich nicht nur hinsichtlich jeder Einzelwissenschaft, sondern grundsätzlich die Frage, wie wir mit dem daraus gewonnenen Wissen umgehen sollen.

> Zudem gibt es Probleme, die die Grenzen des Denkens berühren, wie etwa die Frage, ob die in diesem Moment individuell erlebte Wirklichkeit auch tatsächlich existiert.

Es gibt viele Bereiche der Philosophie, viele Tätigkeiten. Jedoch möchte ich mich mit euch hier um das spezifische Thema beschäftigen: Die Fragestellung.
Vorab gibt es eins zu sagen: In der Philosophie kann nichts wahr oder falsch sein, jeder hat eine eigene Herangehens- und Sichtweise. Natürlich ist wohl kaum einer von uns ein wahrer, wissenschaftlich anerkannter Phliosoph, dennoch kann jeder ein wenig daran teil haben.

Carl Friedrich von Weizsäcker hat einmal formuliert: „Philosophie ist die Wissenschaft, über die man nicht reden kann, ohne sie selbst zu betreiben.“

Nun gut, jedenfalls glaube ich euch ein wenig erklärt zu haben was das denn nun ist.

Das (erste) Thema: (Das) Nichts/nichts

Was ist nichts? Oder auch das Nichts? Darüber hatte ich die letzten Tage (aufgrund eines Schreibwettbewerbes) häufig nachgedacht. Ich habe daheim meine Bücher gewälzt, das Internet durchsucht und dabei ist mir ein Satz sofort aufgefallen: Nichts scheint wohl unwichtger als nichts. Stimmt das denn?
Um mir, für mich, diese Frage zu beanworten habe ich ersteinmal darüber nachgedacht was ist nichts?
Was für mich feststand: Es war ein Wort. Es existierte als Substantiv, als Indefinitpronomen, als Adjektiv und als unbestimmtes Zahlwort.
Auf jeden Fall gibt es dann rein theoretisch nichts, da es ja als Wort vorhanden ist. Und jetzt kommt dieser Knackpunkt. Alle 4 Wörter bezeichnen einen Zustand der Leere, dass etwas nicht existent ist. Aber wieso existiert ein Wort welches angibt dass nichts existiert. Denn wenn wir sagen das nichts existiert, existiert ja doch etwas und zwar nichts. Ähnlich ist es doch wie, wenn ich jemanden einen Niemand nenne. Ein Niemand ist jemand der nicht existent ist, aber wie kann ein Jemand (existenzform) ein Niemand (nichtexistenzform) sein? Wissenschaftlich gesehen doch unmöglich? Wie soll man sich dass dann also erklären? Ist nichts etwa ein abstrakter Begriff? Wie die Liebe? Deutschlehrer würden sofort ja sagen. Ich bin der Meinung: Nein. Die Liebe kann ich mit den 5 Sinnen nicht erfassen. Jedoch existiert sie auf emotionaler Ebene, ich kann sie also fühlen, sie verbindet Menschen. Aber nichts? Ich kann es nicht sehen, anfassen, berühren, hören oder schmecken. Ich kann es auch nicht fühlen. Im Grunde genommen existiert nichts also dann doch nicht, oder? Ich meine viele sagen als contra Argument: Menschenwürde. Ich kann sie nicht sehen, riechen, anfassen, schmecken, hören oder gar fühlen, aber ie existiert auf dem Papier. Tja, aber sie exisitert eben auf dem Papier. Nichts jedoch nicht!
Natürlich könnte man sagen: "Ich fühle nichts." Aber dann lüge ich ja, da ich ja trotzdem etwas fühle, in dem Fall: nichts. Schon seltsam.
Jetzt kommt der Punkt: Materialisten und Spirealisten.
Für Materialisten scheint nichts unwichtig, wenn nicht sogar das Unwichtgste überhaupt, aber trotzdem haben sie Angst davor es zu besitzen - oder eben nicht zu besitzen. Paradox?
Spirealisten sehen Nichts als etwa existetntes an, denn in der Bibel steht zum Beispiel: "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde." Doch woraus? Fragt man diese, ist die Antwort oft: "Aus Nichts." Auch verwirrend.
Das heißt dass das Nichts also existent ist. Aber wie kann aus (rein gar) nichts Materie entstehen?
Nun gut, kommen wir davon mal ein wenig Weg und kommen zur Astronomie, oder eher dem All.
Scheinbare Gegenteile von "nichts" sind wohl: Das Unviersum, die Unendlichkeit, das All, die Periode.
Aber nach den Astronomen, Astronauten, Physikern und und und heißt die Leere im All zwischen zwei Himmelslörpern (das) Nichts, obwohl in diesem freien Raum jederzeit ein Körper hineinpassen könnte. Aber wie kann dann im Nichts etwas sein, wenn es doch nichts ist? Ich meine ein Körper der sich bewegen kann hat doch auch potentielle (mögliche) Energie, welche jederzeit in kinetische, thermische etc. Energie umgewandelt werden kann. Dann müsste es doch potentielles Nichts heißen, oder?
Immerhin heißt Sein existieren und Nichts nicht existieren. Hat das Sein, das Existieren, zwangsläufig mit dem Nichts, dem Nicht-Existieren zu tun?
Da kam mir eine Erinnerung in den Kopf. Die Luft! Ich war einmal mit meinem Bruder auf einem freien Feld und sagte: "Schau mal dort!" und er meinte nur: "Da ist nichts." Das ist falsch. Oder nicht? Wenn wir von dem sprechen was wir sehen können, dann hat er Recht. Aber, existiert nicht immer und überall etwas? Selbst in der Luft schweben doch tausende verschiedene Partikel und Gase. Warum sagen wir dann, dass dort nichts ist, obwohl dort doch etwas ist und wir es nur nicht erfasse können? Ähnelt das nicht ganz stark einem Vorurteil? Oder ist dass nur eine menschliche Reaktion um sich etwas zu erklären? Ähnlich dem Glaube, der Religion?
Nach dem ganzen war ich mir eines sicher: Das Nichts, setzt das Sein vorraus. Ebenso andersherum. Andersgesagt ist das Sein also die Grundvorraussetzung um über das Nichts nachzudenken? Nun stellte sich die Frage, kann den ein Tier über sowas nachdenken? Immerhin ist es ja. Aber das ist wieder etwas anderes, jedenfalls zu unserem Thema. Aber spätestens jetzt merkt man dass alles irgendwie zusammenhäng und hinterfragt werden möchte. Aber macht es denn Sinn über alles nachzudenken? Über Nichts nachzudenken? Oder geht das zu weit? Kann man beim Nachdenken über Nichts zu weit gehen? Geht denn etwas weiter als nichts?
Viele Fragen. Viele Antworten. Alle Unterschiedlich.
Aber wie kann man denn über Nichts nachdenken?
Muss man verrückt sein?
Nein. Ich bin der Meinung man muss Zeit und Intilligenz besitzen und dann ist dem Denken keine Grenzen gesetz. Denken gehört zum Leben. Ebenso wie Nichts zum Sein, Sein zum Nichts.

Das war meine Sichtweise, meine Gedanken welche ich dazu entwickelt habe.

Und nun ihr!

Nun habe ich ja doch ein wenig geschrieben und hoffe damit eure Gedanken angeregt zu haben. Jetzt bin ich sehr gespannt ob, und was für Gedanken ihr dazu entwickelt. Sagt mir/uns eure Gedanken und lasst uns daüber ein wenig reden, diskutieren - philosophieren!
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Leilani Mahoe
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BeitragThema: Re: A little bit of philosophy   Sa Nov 26, 2016 10:25 pm

Ich hab grad deinen Beitrag hier durchgelesen und jetzt qualmt mir fast wortwörtlich der Kopf :D Jetzt weiß ich auch, warum ich in der Schule Werte und Normen behalten und kein Philosophie gewählt habe ^^' Für mich persönlich ist das ein zu hohes Niveau, aber schon letztes Schuljahr haben wir als Kurs über das "Nichts/nichts" diskutiert und auf ein Ergebnis sind wir nicht gekommen. Ich habe gerade meine Dokumente durchgeguckt, aber leider finde ich die Blätter nicht mehr, wo wir alles notiert hatten :D Leider kann ich hier jetzt nicht wirklich mit"philosophieren", da ich dir eigentlich komplett zustimme ^^

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BeitragThema: Re: A little bit of philosophy   Sa Nov 26, 2016 10:32 pm

Hehe, das freut mich auf jeden Fall zu einem Teil, immerhin etwas erreicht xD
Hätte ich so eine Chance gehabt, hätte ich wohl anders entschieden ^^ Aber leider gibt es sowas an unserer Schule nicht, genauso wenig wie an der weiterführenden Schule, welche ich besuchen würde.
Ein wenig Schade, aber nicht zu ändern ^^
Hehe, naja wie gesagt wird jeder für sich auf andere Ergebnisse kommen, je nach Charakter, Lebensweise etc.
Naja, komplett? Gibt es nichts, wo du dir irgendwie anderweitig dazu Gedanken machst/machen würdest?
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